Schachblumenmarkt

Endlich wieder Schachblumenmarkt in Sassenberg vom 24. – 26. März 2023

Gerade ist erst der Allerheiligenmarkt erfolgreich über die Bühne gegangen, da plant der Sassenberger Gewerbeverein schon das nächste Highlight: Vom 24. bis 26. März 2023 soll der Schachblumenmarkt in der Hesselstadt wieder nach 3-jähriger Coronapause stattfinden. Das Schachblumenmarkt-Komitee um Hubert Korte organisiert wieder ein buntes Event mit verkaufsoffenem Sonntag, Präsentation von Handel & Gewerbe, Trödelmeile, Kindertrödelmarkt, Hollandmarkt, Oldtimerausstellung, Almhütte & Musik und Kirmesvergnügen. Natürlich darf die Bekanntgabe der neuen Schachblumenfee samt Elfe nicht fehlen, um die noch amtierende Schachblumenfee Sarah Kraßort nach 4 Jahren Amtszeit “endlich” abzulösen.
Wie in den Vorjahren soll sich der Schachblumenmarkt wieder komplett selbst finanziell tragen. Daher werden noch Sponsoren und Aussteller gesucht. Alle Geldgeber werden auf einer großen Sponsorentafel mit ihrem Logo präsentiert. Aussteller, die ihr Gewerbe, Handwerk oder ihre Dienstleistungen dem Publikum zeigen wollen, können sich ab sofort anmelden unter der E-Mail: schachblumenmarkt@gmx.de
Wer sich jetzt fragt, wieso der Markt erstmals dreitägig gefeiert wird, dem sei jetzt schon verraten, dass bereits am Freitag abend eine Opening-Party in der Almhütte stattfinden wird. Das bunte Programm am Samstag und Sonntag wird dann sicherlich wieder etliche tausend Besucher nach Sassenberg locken, wo im Frühjahr die Schachblumen im Naturschutzgebiet “Schachblumenwiese” an der Hessel blühen.
 
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Das Schachblumenmarkt-Komitee steht in den Startlöchern. (v.l.) Hubert Korte, Udo Brameyer, Anja Vogel-Pankewitsch, Jörg Schöne, Jörg Fels, Norbert Havermann, Sabine Landau, Annette Korte, Jakob Klassen, und Wolf-Rüdiger Völler. (Foto: Frank Otte)
 
 

Die Schachblumenfee

Alle 2 Jahre wird in Sassenberg eine neue Schachblumenfee gekürt. Hier sehen Sie die Schachblumenfeen der letzten Jahre:

Schachblumenfee 2019/2020: Sarah Kraßort

Schachblumenfee 2017/2018: Jacqueline Osthoff

Schachblumenfee 2015/2016: Anja Feidieker

Schachblumenfee 2014: Alina Möllers

Schachblumenfee 2013: Franziska Ruhe

Schachblumenfee 2012: Sandra Stelter

Die Schachblumen in Sassenberg

Sie blühen wieder: Die Schachblumen im Sassenberger Naturschutzgebiet „Schachblumenwiese“
WIKIPEDIA weiß folgendes über das vom Aussterben bedrohte Gewächs zu berichten:
Die Schachblumenwiesen ist ein Naturschutzgebiet im Stadtgebiet von Sassenberg im Münsterland in Nordrhein-Westfalen. Es handelt sich um eines der wenigen Gebiete in Deutschland, in denen die streng geschützte Schachblume (Fritillaria meleagris) noch vorkommt. Ein Teil des an der Hessel gelegenen Wiesengeländes wurde 1956 auf einer Fläche von 1,8 ha als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Im Jahr 1957 wurden etwa 55.000 Schachblumen gezählt. In den 1960er Jahren gingen die Zahlen der blühenden Pflanzen zurück. 1977 ließ die Stadtverwaltung des Ortes über 3.000 Schachblumen aus einem Privatgarten ausgraben und in ein anderes Wiesenareal zu verpflanzen. Inzwischen wurde ein großer Teil dieses Gebietes von insgesamt rund 91 ha zusammen mit Waldgebiet „Sassenberger Tiergarten“ unter Naturschutz gestellt. In den Wochen der Schachblumenbüte werden die Standorte intensiv überwacht. Während meistens vor allem die rot blühende, also normale Form der Schachblume in den Vorkommen antrifft, dominiert in Sassenberg immer noch eine weiß blühende Variante. Ursprünglich waren normale, also nicht weiße Schachblumen die Ausnahme. Bei der Sassenberger Schachblumenwiesen handelt es sich wohl nicht um ein natürliches Vorkommen. Die Pflanzen sind wahrscheinlich Gartenflüchtlinge aus dem ehemaligen Sassenberger Schlossgarten, die im Laufe der Zeit auf den Hesselwiesen verwilderten. Dafür spricht vor allem, dass ursprünglich eine beinahe weißblütige Population hier anzutreffen war. Man kann dies als gutes Indiz für einen sogenannten genetischen Flaschenhals ansehen. Hier waren wohl nur ganz wenige rein weißblütige Exemplare (möglicherweise sogar nur ein einziges Exemplar) Stammeltern eines ganzen Vorkommens von vielen tausend Individuen. Während der 1960er und 1970er Jahre aber sind mutmaßlich auch „fremde“ Schachblumen in diese isolierte, fast rein weißblütige Population eingebracht worden, die dem „weißen Wunder“ von Sassenberg zunehmend die Einmaligkeit nehmen.
Quelle: WIKIPEDIA